Henriette Kreta, geboren am 26.10.1934 berichtet in der Mensa über ihre Kindheit in der NS-Zeit
Henriette Kretz, geboren am 26.10.1934, berichtet in der Mensa über ihre Kindheit in der NS-Zeit

Bereits am 18. Oktober empfingen die MSS-Schülerinnen und -Schüler der Leistungskurse Geschichte (Stufe 11,12 und 13) sowie alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 einen ganz besonderen Gast in der Mensa unserer Schule. Ergriffen und aufmerksam hörten sie der Zeitzeugin Frau Kretz zu, die von ihrer Kindheit in der NS-Zeit berichtete. Nach dem Vortrag bot sich den Anwesenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Als sich die Schüler und Lehrer zum Abschluss mit einem Applaus für den Vortrag bedankten, wiegelte Frau Kretz mit einem Lächeln ab: Sie habe keinen Applaus verdient, schließlich sei sie nicht Lady Gaga. Sie sei keine Heldin und habe nichts Außergewöhnliches vollbracht, sondern sie habe aus Zufall die Greueltaten der Nazis als einzige in ihrer Familie überlebt. Sie sagte: „Wichtig ist mir, dass die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen und dafür einstehen, dass das, was passiert ist, nie wieder passieren darf.“ Leider könne man sich in der heutigen Zeit da nicht mehr so sicher sein. 

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