Schlagwort: Geschichte

„Schindlers Liste“ hautnah: Erika Rosenberg zu Gast an unserer Schule

Frau Dr. Erika Rosenberg berichtet im Mensagebäude über ihre Freundschaft zu Emilie und Oskar Schindler

Am Donnerstag, den 06.06.19, besuchte uns Frau Dr. Erika Rosenberg. Dies war ein ganz besonderer Besuch, denn Frau Dr. Rosenberg war sehr gut mit Emilie und Oskar Schindler befreundet. Die Historikerin verfasste zwei Biographien über die „Judenretter“, die vor allem durch die Verfilmung „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 Berühmtheit erlangten. Frau Professor Dr. Rosenberg gab uns Zuhörern tiefe und neue Eindrücke über das Leben der beiden „Helden“, indem Sie über persönliche Gespräche mit den Schindlers, ihre eigenen Erfahrungen und auch über die Hollywood-Verfilmung sprach. Die anwesenden Schülerinnen und Schüler und auch Lehrerinnen und Lehrer lauschten gespannt den Erzählungen und vergaßen so die Zeit. Knapp zwei Stunden dauerte der Vortrag. Abschließend kann man sagen, dass es ein beeindruckender Nachmittag für alle Beteiligten gewesen ist und wir froh sind, eine solche Bekanntschaft gemacht zu haben. Weitere Informationen zu Frau Dr. Erika Rosenberg und zu ihrer Beziehung zu Oskar und Emilie Schindler gibt es hier.

Dieser Text wurde (leicht verändert) übernommen von Imke Born, Lene Berresheim, Jessica Kiel und Louisa Sikora (10c).

„Im Kohlenkeller versteckt“ – Die Zeitzeugin Henriette Kretz berichtet über ihre Kindheit in der NS-Zeit

Henriette Kreta, geboren am 26.10.1934 berichtet in der Mensa über ihre Kindheit in der NS-Zeit
Henriette Kretz, geboren am 26.10.1934, berichtet in der Mensa über ihre Kindheit in der NS-Zeit

Bereits am 18. Oktober empfingen die MSS-Schülerinnen und -Schüler der Leistungskurse Geschichte (Stufe 11,12 und 13) sowie alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 einen ganz besonderen Gast in der Mensa unserer Schule. Ergriffen und aufmerksam hörten sie der Zeitzeugin Frau Kretz zu, die von ihrer Kindheit in der NS-Zeit berichtete. Nach dem Vortrag bot sich den Anwesenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Als sich die Schüler und Lehrer zum Abschluss mit einem Applaus für den Vortrag bedankten, wiegelte Frau Kretz mit einem Lächeln ab: Sie habe keinen Applaus verdient, schließlich sei sie nicht Lady Gaga. Sie sei keine Heldin und habe nichts Außergewöhnliches vollbracht, sondern sie habe aus Zufall die Greueltaten der Nazis als einzige in ihrer Familie überlebt. Sie sagte: „Wichtig ist mir, dass die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen und dafür einstehen, dass das, was passiert ist, nie wieder passieren darf.“ Leider könne man sich in der heutigen Zeit da nicht mehr so sicher sein. 

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