Autor: Martin Lonquich

Voilà Paris – La ville de l´art

Trotz einiger Hindernisse durch Corona war es dem Leistungskurs Bildende Kunst der Jahrgangsstufe 13 in diesem Schuljahr möglich, eine Studienfahrt nach Paris mit allen erdenklichen Vorsichtsmaßnahmen (vollständige Impfung, AHA-Regeln, Schnelltests, FFP2-Masken) zu unternehmen.

Paris – das ist mehr als Champs Elysées, haute cuisine und le savoir-vivre. Es ist die Stadt der Künste. So brachen vier kunstbegeisterte Oberstufenschülerinnen mit ihrer Lehrerin für 3 Tage in die französische Hauptstadt auf. Das Programm für die Exkursion mit künstlerischem Schwerpunkt wurde im Vorfeld von der Lehrerin ausgearbeitet. Nach Ankunft am Gare de l´Est ging es mit der Metro zu unserem Hotel, welches sich im schönsten Stadtteil von Paris, Montmartre, befand. Nach einer kurzen Verschnaufpause schlenderte der Kurs durch dieses ehemalige Künstlerviertel, vorbei am Place du Tertre, wo man vielen Porträtmalern bei der Arbeit über die Schulter schauen konnte. Auch weltberühmte Persönlichkeiten wie Pablo Picasso und Henry Toulouse-Lautrec ließen sich für eine Weile auf diesem Platz nieder. Der nächste Halt war an der Basilika Sacré Coeur, die aufgrund ihrer weißen Farbe und ornamentalen Struktur im sogenannten „Zuckerbäckerstil“ erbaut wurde. Sie ist das Wahrzeichen des Montmartre-Viertels und bietet einen einzigartigen Blick über die ganze Stadt.

Weiterer Höhepunkt der Studienfahrt war der Besuch des Musée d´Orsay, einem ehemaligen Bahnhof. Das prachtvolle Bauwerk ist den Künstlern des 19. Jahrhunderts gewidmet, vor allem den Impressionisten und Postimpressionisten. Die Schülerinnen entdeckten und analysierten Werke von Monet, Manet, van Gogh, Cézanne sowie Sisley und Seurat. Skulpturen im Erdgeschoss dienten ihnen im zweiten Teil des Museumsbesuchs als Vorlage für ihre Skizzen. Anschließend machte sich der Kurs auf den Weg in das 7. Arrondissement zu dem wohl berühmtesten Wahrzeichen der Stadt, dem Eiffelturm. Das für die Weltausstellung 1889 errichtete Bauwerk sollte eigentlich wieder abgerissen werden – doch es kam anders… Die Schülerinnen waren jedenfalls so fasziniert von dem einst höchsten Gebäude der Welt, dass sie am Abend den Eiffelturm genauer besichtigten und ein Spektakel miterleben konnten. Denn nach Einbruch der Dunkelheit blinkt er zu jeder vollen Stunde. Weitere Sehenswürdigkeiten der Studienfahrt waren die Galerie Lafayette mit ihrer Aussichtsplattform und dem aufsehenerregenden Weihnachtsbaum in der Kuppel, Le mur des je t´aime und typische Pariser Cafés.

Leider musste der Leistungskurs am letzten Tag einen anderen Zug wählen, da unser eigentlich gebuchter Zug der Deutschen Bahn und weitere Anschlusszüge ausfielen. So wurden alle Eintrittskarten für den Louvre verworfen, um die Rückfahrt zu organisieren. Mit dem französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV konnte die Gruppe schließlich doch noch die Heimreise antreten und kam abends müde, aber gesund am Koblenzer Hauptbahnhof an.                                                                                     

Die Studienfahrt nach Paris war für alle eine schöne und besondere Erfahrung, die die Schülerinnen als Abiturvorbereitung und auch als Vorbereitung auf das Leben (Fremdspracherfahrung, Orientierung usw.) ansehen können.

Offizielle Einweihung des Neubaus

Symbolische Schlüsselübergabe an die Schulleiterin Frau Backmann

Lernen braucht optimale Rahmenbedingungen.“ – So der Landrat Dr. Alexander Saftig zur symbolischen Übergabe des Schlüssels an die Schulleiterin Martina Backmann.

Seit dem aktuellen Schuljahr 20/21 dürfen sich die neuen, teilweise noch ungewohnten Hallen beweisen und zeigen, wie modern Schule sein kann.

Die Schule betritt man nun durch einen großzügigen Eingangsbereich, an den sich eine Bibliothek und die Unterrichtsräume des Neubaus anschließen, die durch LED-Beleuchtung, Medienausstattung, Entlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung dem neuesten Stand der Technik entsprechen und zu einer intensiven Lernerfahrung beitragen. Das Gebäude ist durch den Aufzug nun auch für Menschen mit mobiler Beeinträchtigung vollumfänglich zugängig und auch die zusätzlichen Sanitärräume erweitern den Komfort.

Nun darf sich die IGS Pellenz noch mehr über jeden Sonnenstrahl freuen, da diese durch die Photovoltaikanlage Strom für den schuleigenen Bedarf produzieren, was einen großen Schritt in Richtung Klimaneutralität bedeutet.

Durch die hinzugewonnen Räume konnte auch im Bestandsgebäude ein neues Raumkonzept für die Fächer Chemie und Biologie gestaltet werden.

Begehung der modernisierten Chemie-/Biologiefachräume

In einem kleinen Festakt fand nun die ofizielle Einweihung unter Anwesenheit des Landrates (Dr.Alexander Saftig), Vetretern der Schulabteilung der Kreisverwaltung, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), der Schulleitung, sowie der Architekten statt. Mit Musik und Gesang von Schülerinnen und Schülern der IGS Pellenz wurde die Feier bereichert.

Film über die Einweihung auf der Facebokkseite des Kreises Mayen-Koblenz

Offenes Atelier trifft Artist(s) in Residence in der IGS Pellenz Plaidt

Kunst an der Schnittstelle von eigenem Ausdruck und Vermittlung ist der Ansatz der beiden Referenzkünstlerinnen Stefanie Manhillen und Nicole Heidel in der IGS Pellenz Plaidt.

In einem Work in Progress können Schüler*innen und Lehrer*innen täglich die Veränderungen der Kunstwerke erleben. Der exponierte Ort im Eingangsbereich des Neubaus der Schule macht die Kunst im Alltag der Schule sichtbar. Die Präsenz der vor Ort arbeitenden Künstlerinnen motiviert die Lehrer*innen und Schüler*innen zu eigenen Ideen und bringt kreative Prozesse ins Rollen. Auch der Störfaktor ist gewollt: Der immergleiche Alltag wird durchbrochen, der grau-weiße Eingangsbereich wird farbig.

Die öffentliche Kunst-Produktion schafft einen einfachen Zugang und wie von selbst entstehen Gespräche und neue Projekt-Ideen und die Verabredung dazu, wie zum Beispiel das Masken-Projekt mit dem WPF-Kurs Darstellendes Spiel zum Thema commedia del arte. Eine 5. Klasse setzt sich an die lange Kunst-Tafel und gestaltet ihr Traumland auf Papier. Schüler*innen einer 7. Klasse arbeiten an Papier-Collagen und in den Pausen gesellen sich Schüler*innen aller Klassen zum Offenes Atelier dazu.

Entstanden sind Kunstwerke, die zum Elternsprechtag in einer Ausstellung präsentiert wurden:

  • Ausstellung der Masken
  • Ausstellung einiger Schüler*innen-Collage-Arbeiten
  • Großbild (1,30 x 4,00 m) Collage auf Sprühfarbe aus Ausschnitten von Kohlezeichnungen der Schüler*innen, Upcycling
  • großformatige Mixed-Media-Bilder (Graffiti-Zeichnung-Text), die die Stimmungen in der Schule verbildlichen
  • kleine Mixed-Media-Arbeiten, die die Stimmung der Artist-in-Residence-Situation integrieren

Stefanie Manhillen www.stefanie-manhillen.de

Nicole Heidel www.nicole-heidel.com

Vorlesewettbewerb an der IGS

Am vergangen Montag, den 29.11.2021 fand an unserer Schule wieder der alljährliche Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt.

Nach den bereits im Klassenverband gemeisterten Vorrunden präsentierten die jeweiligen KlassensiegerInnen einem kleinen Publikum ihre Lesebeiträge. Mit Auszügen aus fantasievollen Büchern zogen die LeserInnen die Zuhörer in ihren Bann. Auch dank der lebhaften Moderation des stellvertretenden Schulleiters Herrn Becker kam keine Langeweile auf.  

Am Ende hatte die Jury die schwierige Aufgabe, die besten 3 LeserInnen zu ermitteln. Als erfolgreiche Gewinnerinnen standen am Ende Pauline Mayer (1. Platz), Anna Boos (2. Platz) und Naomi Hoppen (3. Platz) fest. Pauline hat die Ehre, unsere Schule beim Regionalentscheid zu vertreten.

Wir bedanken uns bei den LeserInnen und freuen uns sehr über so viel Lesebegeisterung. Wir wünsche uns, dass diese auch unabhängig von Schule und Unterricht in Zukunft erhalten bleibt.

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